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Geschichte und Wirkprinzip   Welche Krankheiten sind heilbar?   Erfolgsaussichten  

Die Akupunktur ist die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Seit mehr als 5000 Jahren ist sie in China bekannt und im Mittelalter von dort nach Europa überliefert worden. Allerdings weiß man seit der Entdeckung der Gletschermumie Ötzi (5400 Jahre alt), dass auch schon zu seiner Zeit im europäischen Raum akupunktiert worden ist. Denn seine Tätowierungen dienten eindeutig therapeutischen Zwecken und finden sich an Körperpunkten, an denen wir auch heute noch akupunktieren bei rheumatischen Beschwerden (Ötzi zeigt laut Röntgenbefunden Abnützungen an der Wirbelsäule und den großen Beingelenken!).

Durch „Nadeln stechen“ (lateinisch: acus pungere) in ganz bestimmte Punkte, die auf Leitlinien auf der Haut liegen und durch Erfahrung überliefert sind, sog. Meridiane, wird auf Krankheitsgeschehen Einfluss genommen. Die Nadeln sind sehr fein und der Schmerz beim Einstich weitaus geringer als bei einer Spritze. Inzwischen wurden durch Grundlagenforschung folgende Wirkungsweisen der Akupunktur nachgewiesen:

Neurophysiologisch, d.h. die Nervenleitung und die Reizverarbeitung im Gehirn werden beeinflusst
Neurochemisch, d.h. Hormone bzw. Botenstoffe werden freigesetzt, die das Krankheitsgeschehen verändern (Beispiel Endorphine).

So ist z B. zu erklären, dass Schmerzen durch Akupunktur weniger werden oder ganz verschwinden (Migräne, Rheumatische Erkrankungen wie Fibromyalgie, Polyarthritis usw.), dass Immunstörungen wie Heuschnupfen oder Asthma therapierbar sind, dass Entzündungen abheilen, Muskeln entspannen und Ängste sich lösen, um nur einige Wirkungen zu nennen.


Entdeckung der Ohrreflexzonen und der Ohrakupunktur

Der Begründer der neuzeitlichen Ohrakupunktur (Aurikulotherapie) ist Dr. Paul Nogier, ein Arzt aus Lyon. Ihm ist die Entdeckung der Ohrreflexzonen zu verdanken und die daraus resultiere Möglichkeit der Diagnostik, die es in der Körperakupunktur so nicht gibt.

In den fünfziger Jahren waren ihm an einigen seiner Patienten kleine Brandwunden am Ohr aufgefallen, die ihnen von Heilkundigen aus dem Mittelmeerraum zugefügt worden waren zur Behandlung von Schmerzen, die sich danach tatsächlich gebessert hatten.

Nogier war fasziniert und fing an, mit Ohrpunkten zu experimentieren. Er entdeckte, dass sich bei Patienten mit Krankheiten Punkte am Ohr darstellen ließen, die sich von der Umgebung unterschieden durch

• Druckschmerzhaftigkeit
• Temperaturveränderung gegenüber der umliegenden Haut
• Veränderung der elektrischen Ladung gegenüber der umliegenden Haut, die mit einem elektrischen Punktsuchgerät objektiv messbar ist.


Dabei entwickelte er den genialen Gedanken, dass eventuell der ganze Körper reflexartig am Ohr abgebildet sei. Immer dann, wenn eine Organveränderung oder eine funktionelle Störung vorlag, gab es einen aktiven Punkt am Ohr. Nach und nach entstand dann ähnlich einer Landkarte eine Ohrkarte. Dort ist der ganze Körper mit seinen Resonanzzonen dargestellt, wie die folgende Grafik illustriert:

Ohrpunkte

nach Nogier/Bahr

Nur in dem Fall, dass es einen klinischen Befund gibt, also eine krankhafte Veränderung am Körper vorliegt, entsteht an der Ohrmuschel ein Punkt, dessen Hautwiderstand verändert ist und der sich mit einem elektrischen Punktsuchgerät genau lokalisieren lässt.
In diesen Punkt kann eine Nadel gesetzt werden, und es stellen sich die Wirkungen ein wie oben bei der Körperakupunktur beschrieben.

Umgekehrt ist es aber genauso möglich, durch Untersuchung der Ohrmuschel Rückschlüsse auf Störungen des Körpers zu ziehen. Diese Diagnostik ist das eigentlich revolutionäre an der Ohrakupunktur. Nur krankhaft veränderte Strukturen weisen einen Korrespondenzpunkt am Ohr auf, was man sich vor allem bei der Suche nach Störherden zunutze macht.


Störherde

Es zeigt sich nämlich bei der Überprüfung von Ohrakupunkturpunkten, dass bei allen therapieresistenten Erkrankungen auch solche veränderten „aktiven“ Punkte gefunden werden, die gar nichts mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen zu tun haben. Sie sind Hinweise auf mit der Krankheit in Verbindung stehende Phänome, sog. Störherde/Störfelder. Diese zu entdecken und zu behandeln ist bei vielen chronischen Krankheiten der Schlüssel zum Erfolg. Praktizierende Mediziner, die sich mit Akupunktur, Neuraltherapie, Homöopathie, Kinesiologie usw. beschäftigen, kennen den Störherd als Therapiehindernis. Beim einen Patienten heilt z. B. eine Knieverletzung spontan aus, bei einem anderen Patienten im gleichen Alter mit der gleichen Verletzung scheitern alle Therapieversuche. Dort hat wahrscheinlich schon vor der Verletzung ein Störherdgeschehen vorgelegen, das nun die Selbstheilungskräfte des Körpers behindert. In der Inneren Medizin  kennt man den Begriff des „Herdscreenings“. Dabei sucht man mit bildgebenden und laborchemischen Untersuchungen nach entzündlichen Prozessen im Bereich der Nasennebenhöhlen, im Unterleib oder an den Zähnen. Leider entziehen sich die meisten Störherde dieser Diagnostik. Und dass auch Narben „stören“ können, wird selten bedacht.
Die Ohrakupunktur ermöglicht eine gezielte Suche und das Auffinden über die oben beschriebenen Reflexzonen. Durch Nadeln der entsprechenden Punkte können dann  Störherde „entschärft“ und blockierte Energieflüsse wieder angeregt werden. Ohne die Mitbehandlung eines vorhandenen Störherdes ist auf Dauer eine erfolgreiche Heilung nicht möglich.


Unverträglichkeiten und Giftbelastungen

Unverträglichkeiten von Lebensmitteln können an der Entstehung von Krankheiten beteiligt sein. Mit dem Verfahren der Ohrakupunktur kann jedes einzelne Nahrungsmittel daraufhin untersucht werden, ob es gut vertragen wird oder eventuell schadet. Auch Zahnmaterialien können getestet und Belastungen durch Gifte (z. B. Quecksilberbelastung durch Amalgamfüllungen) aufgespürt werden.


Laserakupunktur

Unter einem „Laser“ versteht man ein Gerät, welches in der Lage ist, gebündeltes gerichtetes Licht einer bestimmten Wellenlänge zu erzeugen. Dieses unterscheidet sich von natürlichem Licht unter anderem durch seine sehr große Energiedichte. Wenn das Laserlicht auf die Haut auftrifft, gibt es seine Energie zum Teil an die Zellen ab. Hierdurch können Akupunkturpunkte und Reflexzonen beeinflusst werden. Die Punkte werden je nach Untersuchungsbefund mit dem Laserlicht einer bestimmten oder verschiedener Frequenzen behandelt

Schmerzfreie Akupunktur mit dem Laser kann also nicht nur für Kinder und Säuglinge, sondern auch für erwachsene Patienten angeboten werden. Wissenschaftliche Arbeiten belegen die Wirksamkeit der Stimulation von Akupunkturpunkten mittels Laserstrahl. Darüber hinaus hat der Laser unabhängig von der Akupunktur klar nachweisbare heilende Wirkungen auf Gewebe und Entzündungen. Die Laseranwendung kann sehr gut mit der Nadelbehandlung kombiniert werden, hierbei verstärkt sich die Wirkung.


www.akupunktur.de
www.stoerherd.de
www.laser-akupunktur.info
www.informationsportal-gesundheit.de
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Ursula Schönfelder
Ärztin, Akupunktur

Weiterbildungsermächtigung für Akupunktur durch die Sächsische Landesärztekammer

Referentin der Deutschen Akademie für Akupunktur DAA München
Referenten der DAA

Mitg. im Ausbildungskomitee der DAA
Lehrpraxis der DAA

Tschaikowskistr. 12
04105 Leipzig

Fon 0341 - 9806785
info@UrsulaSchoenfelder.de


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